Aktuelles

04. Februar 2019
Ausflug zum Europäischen Parlament
Am Mittwoch den 03.04.2019 macht die Ortsgruppe Grevenbroich mit seinen Mitgliedern einen Ausflug. Das Ziel wird sein das Europäischen Parlament in Brüssel.
05. November 2018
Jubilarehrung
Am 16.11.2018 ehrt die Ortsgruppe Grevenbroich Ihre langjährigen Mitglieder zu Ihrem 25, 40, 50 & 60-Jährige Mitgliedschaft bei der IG BCE. In diesem Jahr haben wir sogar ein 70 & 75 jähriges Mitglied. Für die Ehrung konnten wir den Bürgermeister der Stadt Grevenbroich Klaus Krützen und den Abgeordneten des Europäischen Parlaments Dennis Radtke gewinnen.
25. Oktober 2018
Großdemonstration und Kundgebung
Laut aber konstruktiv für Respekt, Energiesicherheit und Zukunftsperspektiven.
Rund 30.000 Menschen gehen am Mittwoch im rheinischen Revier auf die Straße, um für Ihre Jobs zu demonstrieren – und für tragfähige Konzepte für den Strukturwandel. Adressat ihrer Forderungen ist unter anderem die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“, die an diesem Tag in Bergheim tagt.
Friedhelm Maaß ist richtig sauer. In 40 Jahren, die er nun schon bei RWE beschäftigt ist, hat er dergleichen noch nicht erlebt. „Das öffentliche Bild, das gerade von uns, unserer Branche und unserer Arbeit gezeichnet wird. geht gar nicht! Wir lassen uns nicht zu Sündenböcken stempeln.“ Man spürt, wie angefasst der 54-jährige Fahrsteiger im Tagebau ist.
Maaß meint die Energiebranche, die Kohle, die zigtausende Menschen, die im Tagebau oder anderswo tagtäglich einen guten Job machen. Damit das Fundament der Industrie in Deutschland fest und verlässlich steht: eine sichere und bezahlbare Energieversorgung, ohne die dieses Land niemals diesen Wohlstand erreicht hätte.Wie so viele der rund 30.000 Menschen, die am Mittwoch im Rheinischen Revier unter dem Motto „Wir sind laut für unsere Jobs!“ auf die Straße gegangen sind, ist Maaß ganz sicher niemand, dem die Umwelt, die Zukunft unseres Planeten gleichgültig ist – obgleich er und viele seiner Kolleginnen und Kollegen irgendwann zu denen gehören könnten, die die Zeche für die Energiewende zahlen.Was ihn und die anderen auf die Straße bringt, ist neben der Sorge um den Job vor allem der Stil, in dem die Diskussion um den Kohleausstieg geführt wird: „Es wird in der Debatte heftig vereinfacht und einseitig zugespitzt. Jeder, der vernünftigen Einwände gegen einen unüberlegten Ausstieg aus der Kohle bringt, jeder, der anmahnt, erst mal gründlich über die Konsequenzen nachzudenken, wird sofort zum Feind gestempelt.“ Dies sei umso schlimmer, weil kaum jemand eine Ahnung habe, wie sehr vor allem die energieintensiven Branchen an einer zuverlässigen Energieversorgung hingen – und damit hunderttausende Jobs.Dass ein Gutteil der öffentlichen Diskussion um den Kohleausstieg längst alle Graustufen, alle Differenzierungen verloren hat, ist schlimm genug. Dass in dieser zunehmenden Entsachlichung RWE-Mitarbeiter bedroht und Braunköhler – wenigstens indirekt – in die Nähe von Nazis gerückt werden, ist unerträglich, geht gegen die Würde. So wundert es nicht, dass unter den vielen Transparenten, die der Sorge vor Stellenabbau und einer kopflos durchgeknüppelten Energiewende Ausdruck verleihen, auch Slogans auftauchen, die diese Attacken unter der Gürtellinie aufgreifen. „Wir sind keine Dreckschweine, wir sind Menschen!“, ist unter anderem zu lesen.Anstand im Umgang mit Menschen und ihrer Zukunft – und Um- und Weitsicht im Umgang mit einem Thema, von dem Wohlstand und Sicherheit eines ganzen Landes abhängen: Das sind die Kernbotschaften, die die 30.000 der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ anlässlich dieses von IG BCE und Ver.di organisierten Aktionstages mit auf dem Weg geben wollen. Das Gremium, das indirekt auch über die berufliche Zukunft von Friedhelm Maaß und zahllosen Kollegen mitentscheidet, tagt just an diesem Tag in Bergheim, jenem Ort von dem aus sich der Demonstrationszug in Bewegung setzt. Dort übergeben Beschäftigte aus dem Tagebau Hambach mehr als 27.000 Unterschriften von Menschen aus der Region, die den Revierappell von IG BCE und Ver.di unterstützen, an Matthias Platzeck, einem der Kommissionsvorsitzenden. Ihre Forderung: Ehrliche Perspektiven und ein nachhaltig tragfähiges Zukunftskonzept für das rheinische Revier und seine Beschäftigten. Noch im Oktober soll die Kommission einen Zwischenbericht verabschieden, in dem es zunächst nur um den Strukturwandel und neue Jobs in den Kohlerevieren gehen soll.
Bei der anschließenden Kundgebung in Elsdorf bringt der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis die Stimmung vieler Anwesenden auf den Punkt: „Wir lassen uns nicht zum Opfer von Zechprellern machen, die in der Klimapolitik das Blaue vom Himmel versprechen, andere aber die Rechnung bezahlen lassen“ Vassiliadis kritisiert die Selbstgefälligkeit der Politik und die Missachtung jener Menschen, die dafür sorgen, dass in Deutschland die Maschinen nicht still stehen – auch über die Energiewende hinaus. Nicht die Politik würde die geforderten Gaskraftwerke bauen. „Das machen die Beschäftigten von RWE, LEAG und Mibrag, von Uniper und Steag. Es sind unsere Leute in den Stadtwerken, die das machen. Niemand sonst!“Den Teilnehmern, die die Veranstaltung immer wieder mit den kraftvollen Klängen von Pfeifen, Tröten, Trommeln, Heulern und Sirenen untermalen, ruft Vassiliadis zu: „Diese Kundgebung ist ein überwältigendes Signal der Solidarität. Die Kolleginnen und Kollegen verlangen Respekt dafür, dass sie jeden Tag gute Arbeit machen.“Dem stimmt auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet zu – und betont einmal mehr die Bedeutung der Stromversorgung für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Schließlich beschäftigten die energieintensiven Industrien allein in NRW mehr als 250.000 Menschen. „Da sagt ja jeder: Naja, das Licht wird hier schon nicht ausgehen. Das mag sein“. Aber in bestimmten Zweigen reichten wenige Sekunden der Unterversorgung, um Arbeitsplätze zu vernichten. Deshalb, so Laschet, gelte es Ökologie und Wirtschaftlichkeit unter einen Hut zu bringen: „Klimaziel erreichen und Industrieland bleiben: Das ist die Aufgabe unserer Generation.“
Ideologische Grabenkämpfe überwinden, zurück zu Respekt und einer sachlichen Debatte, damit sowohl für die Umwelt als auch für den durch Kohleausstieg und Energiewende forcierten Strukturwandel endlich vernünftige Lösungen und echte Zukunftsperspektiven auf den Tisch kommen: Es gibt wohl kaum etwas, dass sich Friedhelm Maaß und seine Mitstreiter mehr wünschen. „Ich habe diese Hoffnung nicht nur für mich, sondern vor allem meine zwei Kinder“, sagt Maaß. „Schließlich sollen auch sie einen guten Job und eine gute Zukunft haben.“
18. Oktober 2018
Demo in Bergheim am 24.10.2018
Liebe Kollegen, lieb Kollegin,
auf den Mahnwachen haben wir im ganzen Revier eindrucksvoll gezeigt, das wir für unsere Arbeitsplätze kämpfen.Unser Fokus bleibt aber weiterhin die Kommission mit deiner Revierfahrt am 24.10.2018. Dazu rufen wir alle Kolleginnen und Kollegen, aber auch alle Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, an dieser Aktion teilzunehmen und ein klares Zeichen zu setzen.Es gilt für unsere Arbeitsplätze zu kämpfen!Die Busse starten im Tagebau Garzweiler um 07:00 Uhr, am
– Sozialgebäude Garzweiler
– Verwaltung Garzweiler
– +80m Sohle Fortuna
– Ausbildungsstützpunkt Gustorfwir hoffen das wir viele zusammen bekommen um wie schon geschrieben ein Zeichen zu setzen.Glück Auf
16. Oktober 2018 – Bezirk Alsdorf
Aufruf zur Großdemonstration am 24. Oktober in Bergheim!
Jetzt machen wir Druck für eine Energiewende mit Vernunft. Unüberhörbar. Damit die Politik aufwacht.
Wir sind laut für unsere Jobs!
Auch die Kommission für „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ muss wissen:Ohne gute Arbeit kein gutes Klima!Deshalb sind auch wir da, wenn die Kommission am Mittwoch, 24. Oktober, in das Rheinische Revier kommt. Unübersehbar. Damit die Kommission weiß, dass es in ihren Entscheidungen um uns geht!Wir setzen Zeichen für die Sicherheit und die Zukunft unserer Arbeitsplätze!Bis Ende Oktober soll die Kommission Vorschläge für den Strukturwandel in den Revieren vorlegen, bis Ende Dezember einen Weg empfehlen, wie die Klimaziele 2030 und 2050 in unserer Branche erreicht werden können.Das betrifft uns alle!Alle Kolleginnen und Kollegen in den Revieren, ihre Familien und die Regionen. 
Und nicht nur die Energiewirtschaft, sondern alle Beschäftigten und in der energieintensiven Industrie. Weil falsche Entscheidungen und eine einseitige Klimapolitik hunderttausende Jobs gefährden.
Die Kommission muss jetzt die richtigen Antworten für Menschen, Regionen und Industrie liefern.
Wir fordern:
> Schutz und Perspektive für gute Arbeitsplätze
> Verlässlichkeit und Entwicklung für die Region
> Eine tragfähige Brücke in das neue Energiezeitalter
> Sicherheit und Stabilität in der Energieversorgung
11. September 2018
Ausflug zur Straußenfarm
Am Samstag den, 15.09.2018 macht die Ortsgruppe Grevenbroich mit seinen Mitgliedern einen Ausflug, leider fahren nicht alle mit, aber ich denke wir werden auch so bestimmt viel Spaß bekommen. Das erste Ziel ist die Straußenfarm Gemarkenhof in Remagen danach fahren wir zum Haus der Deutschen Geschichte in Bonn.
28. August 2018 – Bezirk Alsdorf
Bergleute haben die Schnauze voll von Gewalt! Wir fahren nach Berlin!
In den letzten Tagen überschlagen sich die Ereignisse im Hambacher Forst, und auch die Forderung nach einem unsinnigen Moratorium spitzt die Situation unnötig zu.
Wieder kam es am Wochenende zu gewalttätigen Übergriffen im Hambacher Forst. Die gewaltbereite Szene hat sich dort schon zahlreich versammelt.Hierbei ist es für die betroffenen Mitarbeiter unerträglich, wie von Umweltverbänden die alleinige Schuld RWE Power und damit auch den Mitarbeitern zugeschoben wird. Völlig unreflektiert werden hier Gewalt- und Straftäter heroisiert. Natürlich sind nicht alle Bewohner des Wiesencamps aktive Straf- und Gewalttäter, aber sie geben ihnen Deckung. Einige Initiativen wie die „Buirer für Buir“, aber auch andere unterstützen die dortigen Täter direkt oder indirekt. Damit machen sie sich mitschuldig.Der durchsichtige Versuch, die bevorstehende Rodung mit der Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung zu vermengen, ist richtiger Weise gescheitert. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Selbst bei einem sofortigen Kohleausstieg, den es nicht geben wird, wird der Hambacher Forst weichen müssen. Hier geht es am Ende nicht um Gewalt, sondern nur um ein Symbol. Trotzdem wird damit gedroht, dann aus der Kommission auszusteigen. Dies ist eine Erpressung, die nicht verfangen darf. Dies sollte auch die Bundesumweltministerin Svenja Schulze wissen.Am heutigen Dienstag machen sich spontan 150 Bergleute auf den Weg nach Berlin, um vor der morgigen Sitzung der Kommission, ab 08:30 Uhr ihren Unmut über diese Gewalt deutlich zu machen.Wir haben die „Schnauze voll von Gewalt“ ist seit 2 Jahren unser Motto, und dies triebt die meisten der Bergleute um. Wir fordern die Räumung und die Beendigung des rechtsfreien Raumes im Hambacher Forst. Nur so kann ein Ende der Gewalt herbeigeführt.
09. August 2018 – Bezirk Alsdorf
Gemeinsame Aktionen von ver.di und der IG BCE während des Klimacamps 2018
Ver.di und die IG BCE werden in diesem Jahr gemeinsam Aktionen durchführen. Diese finden in der Woche vom 13.08.2018 bis zum 17.08.2018 statt. Beteiligt sein werden Kolleginnen und Kollegen aus den Kraftwerken sowie aus den Tagebauen von RWE Power. 
Die Aktionen finden statt in Bergheim, Eschweiler, Grevenbroich, Düren und Aachen.
Mit den Aktionen soll zum einen der „Revier Appell“ für das rheinische Revier, und die begleitende Unterschriftenaktion thematisiert werden. Darüber hinaus wollen wir jedoch den Focus auf die anhaltend hohe Zahl an Gewalt – und Straftaten im Hambacher Forst, und an anderen Stellen hinweisen.
Mit dem Revier Appell fordern Ver.di und die IG BCE belastbare und nachhaltige Zukunftskonzepte für das Rheinische Revier, und den Einstieg in Strukturwandel, der „Gute“ Industriearbeit sichert.
Neben den Aktionsstandorten findet man in der Anlage noch zwei Flyer zum Thema Versorgungssicherheit und Klimaschutz beigefügt, welche wir bei den Aktionen verteilen werden.
Für den 16.08.2018 um 22 Uhr ist eine Illumination mit dem Logo der Kampagne Schnauze voll am Kraftwerk Weisweiler geplant.
13.08.2018: Bergheim – 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Ort: Hauptstr. 27 – 29, in Bergheim
14.08.2018: Eschweiler – 10:00 Uhr bis 14:30 Uhr
Ort: Platz vor dem Drogeriemarkt (Hospitialgasse/Grabenstr.)
15.08.2018: Grevenbroich – 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Ort: Am Markt 1, 41515 Grevenbroich
16.08.2018: Düren – 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Ort: Düren Kölnerstr. 17 – 18 /Ecke Wirtelstraße (vor Woolworth)
17.08.2018: Aachen – 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Ort: Aquis Plaza, Kuglbrunnen
11. Juli 2018 – Bezirk Alsdorf
Ver.di und IG BCE bringen Revier-Appell auf den Weg
Die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ und der Plan zur „schrittweisen Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung, einschließlich eines Abschlussdatums“ verfolgen Hundserttausende Mitarbeiter in der Energiewirtschaft und den Energieintensiven Industrie mit großer Sorge. 
Ein verfrühtes, von Symbolpolitik getriebenes „Abschalten“ würde dagegen schmerzhafte Folgen für die gesamte heimische Industrie haben: Kahlschlag in den Regionen, steigende Energiepreise und Jobabbau. Niemandem ist geholfen, wenn wir uns mit der Energiewende übernehmen.
Die Braunkohle ist vor allem deshalb Deutschlands günstigster Energieträger, weil sie direkt am Ort des Abbaus verstromt wird. Die „lineare Logik“ eines schrittweisen Herunterfahrens funktioniert hier deshalb nicht. „Abschalten“ würde den Strukturbruch und damit Kahlschlag bedeuten!
Diesen geradezu fahrlässigen Umgang mit unserer Heimatregion lassen wir, die Menschen im Rheinischen Revier, uns nicht länger gefallen!
Deshalb haben wir unsere Forderungen für eine gute Zukunft unseres Rheinischen Reviers in einem Revier-Appell niedergeschrieben.
Zu den Erstunterzeichnern gehören Bürgermeister, Abgeordnete, Betriebsräte und Gewerkschaftsvertreter. Die Unterschriftenliste für den Appell können Sie hier herunterladen, ausdrucken, unterschreiben und per Mail oder postalisch an den Bezirk Alsdorf schicken.